Dienstag, 27. September 2016
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Die Eichener Mühle

Die Eichener Mühle wurde erstmalig 1512 als Bannmühle des ehemaligen Zisterzienser-Klosters Drolshagen erwähnt. Die Mühle gilt als eine der frühesten Erwerbsbetriebe des Kreises Olpe. Sie wurde früher mit drei Wasserrädern betriebenen. Zwei Zuflüsse, die Rose und die Brachtpe, speisen den Mühlenteich. Diese Wasserversorgung aus mehreren Quellgebieten ist selten. Die Mahlmühle wurde 1840 durch ein Sägewerk ergänzt. 1910 kam eine Brotbackstube und etwas später noch eine Knochenstampfe hinzu, mit der aus Tierknochen Düngemittel für die Landwirtschaft hergestellt wurden.

Die Mühle war noch bis 1964 in Betrieb. Seitdem befindet sich die Technik der Eichener Mühle unverändert und unbewegt im Stillstand. Gebäude und Technik stehen unter Denkmalschutz. Erhalten geblieben sind die Mühlengewässer, ein Mahlgang, eine mächtige Gattersäge, eine Stamm- und eine Kreissäge, die durch ein oberschlächtiges Wasserrad über Transmissionsriemen betrieben wurden.

Öffnungszeiten: Die Mühle ist am Tag des offenen Denkmals und am Deutschen Mühlentag geöffnet. Besichtigungen auch nach Vereinbarung.

Adresse: Eichener Mühle, Eichenermühle 1, 57489 Drolshagen-Eichenermühle

Tel.: 0 27 61 / 7 33 48 (Fam. Maiworm) und 0 27 61 / 83 58 31 (Dr. Ing. Rolf Heinen)

E-Mail: drheinen@gmx.de