Der Marktplatz

Der Marktplatz entstand nach dem Brand von 1838 im Gefüge der neuen rechtwinklig angelegten Straßen. Seine heutige Gestaltung bekam er 1991. Der Brunnen in der Mitte erinnert an Knotenpunkte der Ortsgeschichte, verbunden mit vier Sprüchen des Mystikers Angelus Silesius (1624-1677).

Den Marktplatz säumen Häuser aus der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Stadtbrand. An der Ecke zur Gerberstraße unterscheidet sich der großvolumige Fachwerkbau, in dem heute die Sparkasse zu finden ist, mit seinem Mansardendach von den übrigen Hausformen der Ortsmitte.

Direkt gegenüber befindet sich das ehemalige Hotel Schürholz, ein denkmalgeschütztes, prächtiges Fachwerkhaus. Es wurde von seinem Erbauer, Andreas Schürholz, als Hotel betrieben und war das “erste Haus am Platze”. Heute befindet sich im Erdgeschoss ein Restaurant. Nach dem Stadtbrand konnten sich am Marktplatz und entlang der Hauptstraße nur die reichen Bürger ansiedeln. Je weiter sich die Baugrundstücke an den von hier ausgehenden Straßen entfernen, umso bescheidener fielen beim Wiederaufbau nach 1838 die Neubauten aus.

 

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